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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

»Vielfalt der Wissensformen« goes Lange Nacht der Wissenschaften

 

Bei der LNdW 2013 präsentierte das interdisziplinäre Studienprogramm »Vielfalt der Wissensformen« erstmals einer breiten Öffentlichkeit Ergebnisse aus den Seminaren.

In der klügsten Nacht des Jahres gab es neben Informationen zum Programm für  Besucher_innen viel zu entdecken: Den Klängen eines selbstgebauten Radioempfängers lauschen, einem Theremin sphärische Laute entlocken oder sich in die meditativen Schwingungen des Foucaultschen Pendels vertiefen.

Während der Langen Nacht der Wissenschaften stellten Teilnehmer_innen des „Radio-Seminares“ und des „Focaultschen Pendels“ ihre Erkenntnisse vor. In den Seminaren erarbeiteten sich Studierende aus den Geisteswissenschaften technisches Wissen über den Aufbau eines Radiogerätes und des Pendels. Ihren naturwissenschaftlichen Kommiliton_innen brachten sie kulturhistorische und soziokulturelle Deutungen dieser Apparate näher. Im Laufe des Semesters hatten sich die Teilnehmer_innen mit den Perspektiven anderer Disziplinen vertraut gemacht sowie die Überwindung üblicher Fächergrenzen erprobt und konnten so auf verschiedenen Ebenen mit dem Publikum diskutieren:

Während ein Pensionär mit den Studierenden über die Vor- und Nachteile einzelner Bauteile fachsimpelte, erklärte am anderen Ende des Raumes ein Vater seiner 14jährigen Tochter die Funktionsweise des Foucaultschen Pendels, eine Studentin klinkte sich in das Gespräch ein und erläuterte den beiden dessen Auftritte in Literatur. Zwischendurch schaute sich eine an der interdisziplinären Zusammenarbeit interessierte Wissenschaftlerin den von Studierenden produzierten Film über das Pendel an.

Fast 100 interessierte Besucher_innen - darunter auch der Präsident der HU Jan-Hendrik Olbertz und der Vizepräsident für Studium und Internationales Michael Kämper-van den Boogaart - bestaunten Pendel, Radioempfänger und Theremin und informierten sich über das Programm »Vielfalt der Wissensformen«.

 

Studierende probieren selbst gebautes Radio aus.Theremin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Andrea Riedel