Hochschulisches Gesundheitsmanagement

Projekt-Zyklus

Gut geplante Projekte legen den Grundstein für nachhaltige Ergebnisse und fördern die Beziehung zwischen den beteiligten Akteur*innen. Der Lebensweg des HGM-Projektes setzt sich aus fünf Phasen zusammen, die als Orientierungsrahmen zur systematischen Umsetzung dienen. In jeder Etappe vernetzen wir Expert*innen verschiedener Bereiche, um sowohl die unterschiedlichen Anliegen als auch das Fachwissen aller Beteiligten erfolgreich für das Projekt zu nutzen.

 

 

 

Strategieworkshop

Dem initialen Strategieworkshop kommt eine zentrale Rolle zu. Ziel ist es, alle Stakeholder für das Thema HGM zu sensibilisieren, eine einheitliche Basis zu schaffen und gemeinsam den Rahmen sowie die zukünftige Ausrichtung zu entwickeln. Ferner gilt es, die Frage nach der strategischen Zielsetzung, also welche harten und weichen Ziele mit der Implementierung eines HGM kurz-, mittel- und langfristig erreicht werden sollen, kollektiv zu klären.

 

Analyse

Im Mittelpunkt der Analyse steht das Gesundheitsverhalten der Beschäftigten und der Studierenden sowie deren Arbeits- bzw. Studiensituation. Risiken, Gefährdungen und Belastungsfaktoren, aber auch individuelle und strukturelle Ressourcen werden ermittelt. Zudem gibt sie Aufschluss über mutmaßliche Ursachen von vorherrschenden Erkrankungen und stellt die Grundlage der Festlegung von verhaltens- sowie verhältnispräventiven Förderungsmaßnahmen dar.

 

HGM-Werkstätten

In den HGM-Werkstätten werden in enger Zusammenarbeit mit dem Expert*innenpanel bereits bestehende gesundheitsrelevante Maßnahmen den zuvor identifizierten Bedarfen und Bedürfnissen zugeordnet sowie neue zielgruppengerechte Angebote für ein gesundes Studieren, Forschen und Arbeiten initiiert.

 

Planung

In der Projektphase Planung werden alle nötigen Voraussetzungen dafür geschaffen, die zuvor entwickelten Maßnahmen an der Humboldt-Universität in die Praxis umzusetzen.

 

Durchführung

Im Anschluss an die Interventionsplanung folgt die Phase der Durchführung. Gegenstand dieser Stufe ist die praktische Realisierung der beschlossenen verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen.

 

 

Evaulation

In der letzten Phase des Projektzyklus liegt der Fokus auf einer prozesshaften Evaluation, welche dem HGM-Lenkungsausschuss der Humboldt-Universität in regelmäßigen Abständen vorgelegt wird. Ziel hierbei ist die Klärung nachfolgender Fragen:

  • Wurden die notwendigen Voraussetzungen und Strukturen geschaffen, um die anfangs gesetzten Ziele erreichbarer zu machen (Strukturevaluation)?
  • Wurden diese Ziele bereits erreicht (Ergebnisevaluation)?
  • Sind die durchgeführten Prozesse reibungslos abgelaufen (Prozessevaluation)?