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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie eine Übersicht einiger wiederkehrender Fragen zur Konferenz für studentische Forschung. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail (forschung.vermitteln2017@hu-berlin.de) falls Sie darüberhinaus noch offene Fragen haben.

 

Q1 – An wen richtet sich die Forschungstagung?
Die Tagung richtet sich an Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengängen aller Fachrichtungen. Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen wie auch Gruppen von Studierenden (mit Gemeinschaftsprojekten).

 

Q2 – Ich habe mein Studium bereits abgeschlossen. Kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja, sofern der Studienabschluss noch nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Studierende, die sich zwischen dem Bachelor und dem Master befinden, sind  ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Studierende, die ihren Master bereits 2016/17 abgeschlossen haben ebenfalls.

 

Q3 – Mein/unser Forschungsprojekt ist noch nicht abgeschlossen.  Kann ich mich/können wir uns trotzdem bewerben?
Ja, solange das Projekt sich bereits über die reine Idee hinaus entwickelt hat und es etwas zu berichten gibt! Auch Projekte, die auf halbem Wege wegen unvorhergesehenen Schwierigkeiten ‚gescheitert’ sind oder nicht die erhofften Ergebnisse produzieren werden, sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

 

Q4 – „Forschung vermitteln“? Muss ich/müssen wir zu Forschungsvermittlung geforscht haben, um mich bewerben zu können?
Nein. Ziel der Konferenz ist es aber, über die Vermittlung der eigenen Forschung und ihrer Bedeutung nachzudenken. Dazu gehört, den Beitrag so zu gestalten, dass er nicht nur Expert*innen aus dem eigenen Spezialgebiet anspricht, sondern auch eine prinzipiell interessierte, fachfremde Öffentlichkeit für das Thema interessieren und begeistern kann.

 

Q5 – Reisekostenzuschuss – wer bekommt den, wie hoch ist der und wie läuft das?
Alle angenommenen Einreichungen von Studierenden deutscher Hochschulen (d.h. Forschungsprojekten, die im Rahmen eines Studiums an einer deutschen Hochschule durchgeführt wurden) werden mit einem Reisekostenzuschuss unterstützt. Bemessen wird der Zuschuss nach den Richtlinien der Studienstiftung. Dabei werden die Reisekosten vom Bundesland der eigenen Hochschule nach Berlin pauschal geschätzt. Die Zuschüsse sind so bemessen, dass man eine ICE-Fahrt nach und von Berlin finanzieren kann.  Der Höchstsatz liegt bei 140€ (bei Heimathochschule in Bayern oder Baden-Württemberg). Bei Gruppenprojekten können wir maximal 2 Personen fördern (Bsp. Gruppenprojekt mit 5 Personen aus München = 2 x 140€). Die Pauschale wird euch nach Teilnahme an der Tagung ausgezahlt. Es erfolgt keine Einzelabrechnung der tatsächlichen Fahrtkosten!
Wir können leider keine Reisekosten von Teilnehmer*innen ausländischer Hochschulen übernehmen (wohl aber von internationalen Studiereden an deutschen Hochschulen).

 

Q6 – Unser Projekt ist ein Gruppenprojekt. Können wir alle an der Tagung teilnehmen?
Jein. Euer Beitrag sollte alle beteiligten Autor*innen aufführen (und, wo dies zutrifft,  auch die Betreuer*innen benennen), die Zahl der offiziellen Referent*innen pro Projekt ist aber aus Kostengründen  (s. Q5) auf zwei begrenzt, d.h. ihr müsstet euch im Vorfeld darauf einigen, wer das Projekt vorstellt. Die anderen Autor*innen können sich später natürlich als einfache Teilnehmer*innen anmelden und ihre Mitarbeit an einem der angenommenen Beiträge kennzeichnen.

 

Q7 – Ich habe an einem bereits bestehenden Forschungsprojekt mitgearbeitet. Kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja, solange aus der Mitarbeit etwas eigenständiges entstanden ist. Der inhaltliche Schwerpunkt der Tagung soll auf eigenständiger studentischer Forschung liegen. Dass die Forschung erfahrenerer Wissenschaftler*innen ohne studentische Unterstützung oft nicht zustande käme, ist richtig, soll hier aber nicht im Mittelpunkt stehen.
 

 

Q8 – Ich möchte an der Tagung teilnehmen, ohne ein eigenes Forschungsprojekt vorzustellen. Geht das?
Ja, allerdings haben wir eine begrenzte Anzahl an Plätzen und Sie müssten sich dafür anmelden.  Die Anmeldemaske wird im Juli freigeschaltet.

 

Q9 – Ich bin Doktorand*in. Kann ich mich auch bewerben?
Jein. Die Zielgruppe der Konferenz sind Studierende im oder kurz nach dem Bachelor oder Master (s.Q1). Für Doktorand*innen gibt es i.d.R.  bereits eine Menge anderer Gelegenheiten, ihre Forschung in Kolloquien, auf Nachwuchstagungen oder im Rahmen von Graduiertenkollegs zu präsentieren.  Aktuell Promovierende können natürlich Forschungsarbeiten vorstellen, die sie im Rahmen ihres Bachelor oder Masterstudiums  durchgeführt haben (s. Q2).

 

Q10 – Mein(e)/unser(e) Betreuer*in möchte auch an der Tagung teilnehmen. Geht das?
Ja. Sie/Er müsste sich allerdings als Teilnehmer*in anmelden (und dabei ihren/seinen Bezug zu eurem angenommenen Beitrag kenntlich machen (s. Q8).

 

Q11 – Können wir uns sowohl mit einem Beitrag wie auch mit einem Poster bewerben?
Theoretisch schon. Wir rechnen allerdings mit einer großen Anzahl an Bewerbungen und daher damit, dass wir nur eine Bewerbung pro Projekt annehmen können. Im Fall einer Doppelbewerbung würde die  Auswahlkommission dann entscheiden, welches Format besser passt.

 

Q12 – Kurzvortrag oder Poster – was muss ich da beachten?
Die Kurzvorträge (maximal 15 Minuten  Vortrag + 5-10 Minuten Diskussion) werden in  klassischen 90 Minuten Panels mit 3-4 Vorträgen eingegliedert, die Sitzungen von einer/m Vorsitzenden (Chair) geleitet und moderiert. Je nach thematischer Nähe der Vorträge wird es kurze Rückfragen nach den einzelnen Beiträgen oder eine längere gemeinsame Diskussion am Ende geben. 
 
Die Posterpräsentationen sind offenere Formate, bei denen die Referent*innen ihr Projekt (und wichtige Fragen dazu) in kurzen Impulsvorträgen (maximal 2-5 Minuten) vorstellen und danach anhand des Posters mit  ihren Zuhörer*innen in intensivere Gespräche kommen (10-20 Min).  Im Idealfall wechseln die Zuhörergruppen 2-3 mal während des Präsentations-Slots (60 Minuten), so dass der Impulsvortrag 2-3 Mal gehalten werden muss. Der Impulsvortrag sollte hier nicht versuchen, alles zu vermitteln, sondern eher als ‚Teaser’ zur Stimulation des Interesses der Zuhörer*innen genutzt werden.

 

Q13 – Deutsch und/oder Englisch? Wie soll das gehen?
Zunächst einmal ganz einfach: Ihr entscheidet euch, in welcher Sprache ihr euren Vortrag halten oder euer Poster präsentieren wollt. In einem zweiten Schritt könnt ihr dann bei der Bewerbung anzeigen, wie gut ihr eure Kenntnis der zweiten Sprache einschätzt – ob ihr z.B. Fragen in der anderen Sprache verstehen und ggf. auch beantworten könntet. Anhand der Angaben möchten wir englischsprachige Sessions anbieten, damit auch internationale Gäste gleichermaßen teilnehmen können.
Wir wollen mit diesem Format auch mit der sprachlichen Seite von Wissenschaftsvermittlung  experimentieren. Während Englisch zweifelsohne die neue lingua franca von Forschung und Wissenschaft ist, sind die wenigsten deutschen Wissenschaftler*innen und Student*innen in Englisch und Deutsch gleich kompetent.  Im Gegensatz dazu führt die Anglisierung der Wissenschaftswelt dazu, dass immer weniger anglophone Wissenschaftler*innen andere Sprachen beherrschen, wodurch Gelegenheiten zum Austausch und zur Gewinnung neuer Einsichten verschwinden.