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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Q-Kollegs

Q-Kollegs sind internationale Teams aus Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin und einer Partneruniversität im Ausland, die mit Hilfe digitaler Lehre und persönlichem Austausch miteinander forschen.

Die Idee

Q-Kollegs sind internationale studentische Forschungsteams aus Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin und einer Partneruniversität im Ausland, die im Rahmen einer forschungsorientierten Lehrveranstaltung an der HU und der Partneruniversität ein gemeinsames Projekt durchführen.

 

Ein Q-Kolleg läuft über ein oder zwei Semester und besteht aus insgesamt 8–12 Studierenden (‚Fellows‘), die sich bei persönlichen Besuchen und auf digitalem Weg (internetbasierte Kommunikation) wissenschaftlich austauschen. Am Ende der Kollegzeit steht eine studentische Konferenz an der HU oder eine andere Form der inhaltlichen Synthese und Präsentation (bspw. eine e-Publikation).   

 

Die Ausgestaltung

Ein Q-Kolleg besteht immer aus einem teilnehmenden Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und einem internationalen Partner, der frei gewählt werden kann. Die betreuenden Lehrpersonen legen gemeinsam die thematische Ausrichtung ihres Q-Kollegs fest. Innerhalb des thematischen Rahmens entwickeln die internationalen Teams ihre Forschungsfragen selbstständig. Q-Kollegs sind flexibel in den verwendeten Kommunikationsdiensten und der Strukturierung der Kollegzeit und außerdem offen für den Ausbau oder die Kombination mit weiteren Projekten.

Die Modulbeschreibung des Q-Kollegs finden Sie hier PDF document icon.

Eine Liste aktueller Q-Kollegs finden Sie hier.

 

Für das Sommersemester 2020 wird der Termin zur Einreichung einer Bewerbung rechtzeitig bekanntgegeben.

Sie können sich vorher gern schon jederzeit für ein Beratungsgespräch bei uns melden.

Im folgenden Video können Sie einen Einblick in die Arbeit des Q-Kollegs des Winkelmann-Instituts erhalten. 

 

 

 

An wen kann man sich bei weiteren Fragen zum Q-Kolleg wenden?

Haben Sie Interesse am Q-Kolleg oder Fragen dazu? Möchten Sie in Erfahrung bringen, wie Sie ein Q-Kolleg an Ihrem Institut oder Ihrer Einrichtung gründen können und welche Unterstützung Sie durch das bologna.lab erhalten? Dann können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren – bitte richten Sie Ihre Fragen an: 

 

 

Laura Schilow

Dr. Monika Sonntag

Kathrin Friederici

qbologna@hu-berlin.de

Tel.: +49 302093-70807

Tel.: +49 302093-70810

Raum 101 - 103

 

Postadresse:

Humboldt-Universität zu Berlin

bologna.lab

Q-Kollegs

Hausvogteiplatz 5–7

10117 Berlin

Beispiele aus der Praxis: Q-Kollegs an der Humboldt-Universität

Im Februar 2012 begann das erste Q-Kolleg als Kooperation zwischen dem Winckelmann-Institut für Klassische Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Department of Classics der University of Nottingham. In jährlich wechselnder Zusammensetzung forschen seither zehn bis zwölf Fellows aus Berlin und Nottingham zu "Bildwissenschaftlichen Methoden in der Klassischen Archäologie". Das Pilotprojekt setzt auf regelmäßig abgehaltene Videokonferenzen (‚Meilensteine‘) mit der Gesamtgruppe und individuelle Gruppen- und Tandemarbeit vor Ort. Die gegenseitigen Besuche sind auf zwei Semester verteilt.

 

Das transatlantische Q-Kolleg zwischen dem Institut für deutsche Literatur und dem Teachers College der Columbia University in New York begann seine Lehramts-bezogene Forschungsarbeit zum Themenkomplex "City and Diversity" mit einem Workshop in New York im Juni 2014. Bestimmte Teilfragen des Themenkomplexes wurden in vier labs (Fokusgruppen) gebündelt und bearbeitet. Gleichzeitig dienten vier Videokonferenzen der gemeinsamen Diskussion und Aufbereitung der Themen, die in einer Tagung im Juni 2015 mündete.

 

Das im Wintersemester 2014/2015 angebotene Q-Kolleg "Milieu, Umwelt, Habitat. Umgebungswissen in interdisziplinärer und transkultureller Perspektive" ist eine Kooperation des Instituts für Kulturwissenschaft mit den Habitat Studies der Kunstfakultät der Universidad Nacional de Colombia, Bogotá; es kombinierte kulturwissenschaftliche, künstlerisch-gestalterische und naturwissenschaftliche Perspektiven und Methoden. Mittels einer virtuellen Lernplattform erarbeiteten die teilnehmenden Studierenden Themenfelder und Konzepte, die in einwöchigen Workshops in Bogotá und Berlin vertiefend untersucht wurden.