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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Video in der Lehre

 

Foto_Kamera.JPG

Abb.: Carolin Jürs

 

Ob Aufzeichnung einer Lehrveranstaltung, Screencast oder Animationsvideo - die Vielfalt der Möglichkeiten, Lehrinhalte über Videos zu vermitteln, ist groß.

Der nachfolgende Überblick stellt unterschiedliche Video- formate vor, die in der Lehre zum Einsatz kommen können. Dabei ist die Darstellungswahl jeweils abhängig vom didaktischen Ziel, dem spezifischen Lerninhalt sowie persönlichen Präferenzen. Auch hier gilt: Aus Sicht der Lernenden ist nicht die optische Darstellung das entscheindende Kriterium für die Videowahl.

Zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen können Dozierende auf die Videotechnik und den technischen Support des CMS zurückgreifen. Personelle Unterstützung bei der Projektumsetzung kann bei Bedarf auch vom bologna.lab zur Verfügung gestellt werden.

 

 


Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen

 

Videos von Lehrveranstaltungen zeigen entweder die real abgehaltene oder eine nachgestellte Version der Lehrveranstaltung. Hierbei können folgende Darstellungsformen unterschieden werden:

 

  • Reale Tafelvideos und Whiteboard-Videos

Die Lehrperson wird hierbei vor der Tafel oder einem Whiteboard gefilmt.

Diese Form der Vorlesungsaufzeichnung wurde an der HU u.a. bereits von Herrn Dr. Thomas Klose genutzt und mit dem Preis für gute Lehre 2015 prämiert. Weitere Informationen zu diesem Digitalisierungsprojekt finden Sie hier.

 

  • Simultane Video- und Folienaufzeichnung

Eine Kombination aus Videoaufnahme und gleichzeitiger Folienaufzeichnung findet derzeit in einer Vorlesung von Herrn Dr. Michael Utsch an der Theologischen Fakultät statt. Durch die simultane Aufzeichnung beider Kanäle, können die Studierenden in dem später online gestellten Videomaterial sowohl das Video ansehen, als auch den Wechsel der Folien nachvollziehen.

Die Aufzeichnung erfolgt durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des bologna.lab; das technische Equipment wird vom CMS der HU bereitgestellt.

 

  • Reale Videos ohne Tafel

Die Lehrperson wird stehend oder sitzend in einer authentischen Umgebung (z.B. Seminarraum, Büro etc.) gefilmt. Diese Darstellungsform findet besonders häufig bei MOOCs Anwendung.

 

  • "Nachrichtensprecher-Videos"

Bei den auch als "Talking-Head-Videos" bezeichneten Videoaufnahmen wird der Oberkörper der Lehrperson aus der realen Umgebung herausgeschnitten und vor einen einfarbigen Hintergrund gesetzt, der als Projektionsfläche für Texte, Bilder, Formeln usw. genutzt werden kann.

 

 

 

 


Screencast

 

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Abb.: Timo Lünemann

Neben der gängigen Variante, Videoaufzeichnungen einer Lehrveranstaltung nachträglich über eine digitale Plattform zur Vefügung zu stellen, gibt es auch die Möglichkeit, eine Lehrveranstaltung in Form eines so genannten Screencast live zu übertragen.

Für einen Screencast wird der Bildschirm eines Computers oder Tablets aufgenommen und mit einer Audioaufnahme ergänzt. Es gibt unterschiedliche Formen und Software, um Screencasts z.B. als Videotutorial oder Webinar zu nutzen. An der HU wird hierzu in der Regel auf den Webkonferenzdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) via Adobe Connect zurückgegriffen.

Screencasts werden den Studierenden an der HU u.a. am Ladislaus von Bortkiewicz Lehrstuhl für Statisik der wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung gestellt. Für einen Einblick in das entsprechende Videoangebot folgen Sie bitte dem Link.

Eine ausführliche Beschreibung und Tipps zum Erstellen von Screencasts bietet der entprechende Artikel der Webseite des CMS der HU.

 

 

 

 


Animationsvideo

 

Screenshot Animationsvideo

Abb.: Timo Lünemann

Für Animationsvideos werden verschiedene Elemente wie etwa Graphiken oder Zeichnungen in Bewegung gesetzt. Gängige Programme (z.B. Powerpoint) ermöglichen einfache Animationen von Schrift, Objekten, Bildern usw.

Darüber hinaus gibt es spezielle E-Learning Software (z.B. Storyline 360), die eine komplexe Kombinationen von Darstellungsformen sowie die Einbindung von verschie- denen digitalen Tools und Übergangsformaten ermöglicht.

Am Ladislaus von Bortkiewicz Lehrstuhl für Statistik der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU finden sich viele Beispiele für erklärende Animationsvideos, die den Studierenden zum Lernen zur Verfügung stehen. Für einen Einblick in das entsprechende Videoangebot folgen Sie bitte dem Link.

 

 

 

 


Sketchvideo

 

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Abb.: Timo Lünemann

Beim Sketchvideo werden Bild oder Schift direkt im Verlauf des gesprochenen Textes skizziert, sodass der Eindruck entsteht, der Sprecher würde die Skizze bzw. den Text während der Aufnahme erstellen.

Für eine Anleitung zum Erstellen eines Sketchvideos mit Hilfe von Tablet-PCs folgen Sie bitte diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 


Stift- und Legevideo

 

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Abb.: Yordan Skenderski

Für Stift- und Legevideos werden Bild- und Textelemente mit der Hand auf einer Unterlage (und nicht digital auf dem PC, wie beim Sketchvideo) bewegt, wobei die Hände gefilmt werden. In manchen Formaten wird auch direkt auf eine Unterlage geschrieben oder gezeichnet.

Zur technischen Umsetzung eines Stift- und Legevideos empfielt sich die Nutzung von Dokumentenkameras, die inzwischen zur Standardausstattung vieler Hörsäle der HU zählen. Entsprechende Videos wurden u.a. im Rahmen des Projekts "Studieren in Teilzeit" zur Präsentation von Lösungswegen für Statistikaufgaben erstellt und sind hier einsehbar.