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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Umsetzungsbeispiele digitaler Lehr-Lern-Szenarien an der HU

 

Foto_Mevolicht.JPG

Abb.: Carolin Jürs

 


Lehrveranstaltungsaufzeichnung

 

Die Videoaufzeichnung von Lehrveranstaltungen erfreut sich an der HU einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Wenn Sie mehr über einzelne Projekte zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen an der HU erfahren wollen oder Interesse daran haben, Ihre eigene Lehrveranstaltung aufzeichnen zu lassen, folgen Sie bitte dem Link zur Seite Einsatz von Videos in der Lehre.

 

 


Angebote zum selbstgesteuerten Lernen

 

Digitale Lernkartei für ägyptisch-hieroglyphische Vokabeln
  • verantwortliche Einrichtungen: Institut für Archäologie und Exzellenzcluster TOPOI, HU
  • zuständige Personen: Tobias Paul, Dr. Daniel A. Werning und Prof. Dr. Frank Kammerzell

Für die Einführungskurse in die mittelägyptische Sprache und das hieroglyphische Schriftsystem sollen Studierende zukünftig mithilfe der Lernkarten-App "Anki" ihre Vokabellektionen digital abrufen und nutzen können. Durch den digitalen Vokabeltrainer können sie so, ohne großen Aufwand und jederzeit von ihrem Handy oder einem anderen mobilen Gerät aus, die Karteikarten durchgehen. Das auf diese Weise digitalisierte Lernen bietet den weiteren Vorteil, dass ein intelligenter Algorithmus nur den lernbedürftigen Inhalt wiederholt und das Lernen so effizienter macht.

Auf der Projektseite des Angebots können Sie sich über die Installation der Lernkarten-App informieren sowie einzelne Lektionen herunterladen. 

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

Entwicklung interaktiver, webbasierter "Explorable Explanations"
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Biologie
  • zuständige Person: Prof. Dr. Dirk Brockmann 

Zur Unterstützung der Lehrveranstaltung "Komplexe Systeme in der Biologie" wurde ein webbasiertes Lernangebot entwickelt, das die vermittelten Inhalte direkt und interaktiv nachvollziehbar macht. Die Studierenden können die Modell-Systeme über Kontrollregler und Schalter individuell modifizieren und auf diese Weise komplizierte Prozesse biologischer Systeme eigenständig entdecken. Ziel ist es, die Entwicklung eigener Hypothesen zu fördern und deren Überprüfung auf anschauliche und direkte Weise zu ermöglichen. Nutzbar ist dieses Angebot auch als App und von mobilen Geräten aus.

Für mehr Informationen folgen Sie bitte dem Link zur Website des Angebots.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

Tutorium literaturwissenschaftliche Mediävistik (TuliM)
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Deutsche Literatur 
  • zuständige Person: Philip Kraut

Das Online-Tutorium wird den Studierenden der germanistischen Fächer zur Wissensaneignung und -überprüfung auf Moodle bereitgestellt. In den Bereichen Sprache, Literatur und Wissenschaftliche Praxis können Grundlagen der mittelhochdeutschen Sprache und Literatur selbstständig vertieft werden. Ziel ist es, dass Studierende eventuelle Verständnisschwierigkeiten frühzeitig identifizieren und Wissenslücken durch wiederholte Übung füllen können. Dazu stehen kurze Reader, Quiz und Lückentexte bereit. TuliM ist strukturell unabgeschlossen und kann durch Studierende nach Bedarf weiter ausgebaut werden.

Für eine Einschreibung folgen Sie bitte dem Link zum Moodle-Kurs. Das Passwort wird im Rahmen des dazugehörigen Tutoriums von den Kursverantwortlichen vergeben.

 

 

 

 


Flipped Classroom - Das "umgedrehte" Lernen 

 

Was versteht man unter dem "flipped classroom"? 

Mit dem sogenannten flipped (bzw. inverted) classroom bezeichnet man eine Lehr- und Lernmethode, in der die Wissensaneignung und deren Anwendung gewissermaßen "vertauscht" werden. Das bedeutet, dass die Stoffvermittlung zunächst nicht innerhalb der Lehrveranstaltung, sondern zu Hause stattfindet, während das Überprüfen, Diskutieren und Vertiefen des erlernten Wissens in den Präsenzveranstaltungen erfolgt. Diese Methode wird von einer zunehmenden Zahl von Lehrenden genutzt, denn sie...

  • bringt Zeitgewinn für Übungen und Vertiefungen des vorbereiteten Lehrstoffs während der Lehrveranstaltung
  • ermöglicht ein sinnvolles Nutzen der Präsenzzeit und bedingt dadurch eine bessere Interaktion mit den Studierenden
  • erhöht die Aufmerksamkeit und Motivation der Studierenden während der Lehrveranstaltung.

 

 

Inverted Classroom – die Präsenzzeit macht den Unterschied!
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Biologie, Fachdidaktik und Lehr- und Lernforschung
  • zuständige Person: Prof. Dr. Annette Upmeier zu Belzen

Ziel des Angebots ist es, das Konzept des "inverted classrooms" in das fachdidaktische Einführungsmodul für Lehramtsstudierende der Biologie zu integrieren. Kurze Videoclips, die in der Vorlesung des Vorjahres aufgezeichnet wurden und die Inhalte und Theorien des Moduls thematisieren, sollen den Studierenden für das Selbststudium zugänglich gemacht werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, dass insbesondere die zu reproduzierenden Inhalte von den Studierenden eigenständig zu Hause vorbereitet werden, während die Reflexion und Anwendung des erarbeiteten Wissens innerhalb der Präsenzzeit stattfindet. Auf diese Weise soll die Zeit der Präsenzlehre effektiver genutzt und dadurch für die Studierenden attraktiver gemacht werden.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

Flipped Classroom in der Informatik
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Informatik, Fachbereich Didaktik der Informatik / Informatik und Gesellschaft
  • zuständige Personen: Prof. Dr. Niels Pinkwart, Dipl.-Wirt.-Inf. Sebastian Groß

Im Rahmen des überfachlichen Wahlpflichtbereichs bietet der Lehrstuhl "Didaktik der Informatik, Informatik und Gesellschaft" einen Programmierkurs für Nicht-Informatiker im flipped classroom Format an. Die Studierenden bereiten sich mithilfe digitaler Lehrmaterialien in Form von Vorlesungsaufzeichnungen, kurzen Erklärvideos und Begleitaufgaben eigenständig auf die Präsenzveranstaltung vor. Die Materialien werden über die computergestützte Lernumgebung JavaFIT zur Verfügung gestellt, die es den Studierenden außerdem ermöglicht, das erworbene Wissen zu überprüfen und ihre Lernfortschritte mithilfe verschiedener Werkzeuge nachzuvollziehen. Die Vorlesungszeit wird genutzt, um den vermittelten Stoff zu diskutieren und anhand von Beispielaufgaben zu vertiefen. 

Für mehr Informationen zum Angebot der Lernumgebung JavaFIT folgen Sie bitte dem Link zur Website.

 

 

 

 


Videoanalyse als Methode der Selbstüberprüfung und Reflexion
 
Einsatz moderner Softwarelösungen in der Gebärdensprachpädagogik
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Rehabilitationswissenschaften, Abteilungen Gebärdensprach- und Audiopädagogik und Gebärdensprachdolmetschen
  • zuständige Personen: Prof. Dr. Claudia Becker und Prof. Dr. Christian Rathmann

Mithilfe der Gebärdensprach-Software Yasla können Studierende in Einzel- oder Gruppenarbeit Videos von sich selbst in Gebärdensprache aufnehmen und bearbeiten sowie gebärdensprachliche Videos anderer kommentieren und analysieren. Die Lehrenden können die Kompetenzentwicklung online nachvollziehen und mittels einer schrift- und/oder videobasierten Feedbackfunktion bewerten. Durch die Einzel- und Gruppenübungen wird das Erlernen der Gebärdensprache intensiviert und individualisiert, was den Erwerb von Sprachrezeptions- und Sprachproduktionskompetenzen unterstützt und zur Anregung von Sprachplanungsprozessen führt. Durch die Aufzeichnung wird das Selbststudium erleichtert und eine Selbstreflexion sowie -korrektur ermöglicht.

 

Videobasierte Unterrichtsanalyse
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Anglistik/Amerikanistik, Fachdidaktik Englisch

  • zuständige Personen: Katrin Schultze (WiMi) und Djamila Möge (SHK Videotutorium)

Innerhalb des Lehramtsstudiums Englisch planen und erproben Studierende in Kleingruppen selbstständig kurze Unterrichtseinheiten. Diese sog. microteaching units  werden im Videolabor aufgezeichnet und in einem studentischen Tutorium zur videobasierten Unterrichtsanalyse vertiefend betrachtet. Einzelne Aspekte des Lehrverhaltens können so zielgerichtet beobachtet und detailliert analysiert werden. Diese Reflexionsmethode eignet sich besonders zur systematischen Vorbereitung auf das Praxissemester im Master of Education.

Für weitere Informationen zur Videolernwerkstatt folgen Sie bitte dem Link.

 

 

 

 


Methoden und Werkzeuge digitalen Publizierens

 

Studierende erlernen das Online-Publizieren ihrer wissenschaftlichen Beiträge 
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Geschichtswissenschaften
  • zuständige Personen: Dr. Robert Kindler und Dr. Martin Lutz

Im Rahmen zweier thematisch verbundener, forschungsintensiver Übungen zum Vertrag von Brest-Litovsk im Jahr 1918 sollen verstärkt digitale Medien im Sinne des blended learning in den Arbeitsprozess der Studierenden integriert werden. Dabei werden die Forschungsergebnisse gesammelt, aufbereitet und in einer zentralen Datenbank gespeichert. Ziel des Lehrformats ist es, den kursübergreifenden Austausch zu gewährleisten und das Publizieren eigener wissenschaftlicher Arbeiten im Internet zu üben. Auf diese Weise können die Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und so in den Kreislauf wissenschaftlichen Austauschs integriert werden.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

Seminar zur Erzähltechnik des "Multimedia Storytelling" 
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
  • zuständige Personen: Dr. Maria Gäde und Alex Grimm

Innerhalb des Seminars wird den Studierenden vermittelt, wie ein spezifisches Thema multimedial aufbereitet und anschließend digital zur Verfügung gestellt werden kann. Im Wintersemester 2017/18 geht es darum, in Projektarbeit biographische Informationen von Zeitzeugen des ehemals größten Kinderheimes der DDR mithilfe verschiedener Medien (Videokamera, Tongerät und Fotoapparat) aufzuzeichnen. Anschließend soll das Material mit gängigen Software-Programmen der Bild- und Videobearbeitung aufbereitet, das multimediale Ergebnis in eine Onlineplattform eingespeist und auf diese Weise auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Für einen Einblick in das Projekt des vergangenen Wintersemesters 2016/17 folgen Sie bitte dem Link zur Website.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

 

 

 


Einsatz von E-Portfolios in der Hochschullehre

 

Forschendes Lernen in der Didaktik der Alten Sprachen
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Klassische Philologie, Fachdidaktik der Alten Sprachen
  • zuständige Personen: Prof. Dr. Stefan Kipf und Andrea Beyer

Innerhalb ihres Praxissemesters nutzen Masterstudierende der Klassischen Philologie das Personal Learning System (PLS) Mahara, um kontinuierlich die Entwicklung ihres Lernforschungsprojektes in einem E-Portfolio zu dokumentieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig üben sie sich im Peer-Review-Verfahren und lernen Mahara als Werkzeug für kollaboratives Arbeiten kennen. Um den Einstieg in das PLS zu erleichtern, werden sie im Rahmen kleinerer Workshops mit Mahara vertraut gemacht und fortlaufend on- und offline betreut.

Für mehr Informationen über das E-Portfolio-System Mahara folgen Sie bitte dem Link zur Website oder informieren Sie sich über den Zugang zu Mahara auf der entsprechenden Moodleseite.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.

 

Einrichtung, Evaluierung und Verstetigung digital unterstützter Lernsettings
  • verantwortliche Einrichtung: Institut für Slawistik, Fachdidaktik Russisch
  • zuständige Personen: Prof. Dr. Anka Bergmann und Dr. Heike Wapenhans

Im Rahmen der Einführungsmodule des Lehramtstudiums Russisch sollen den Studierenden Online-Tutorials zum Einsatz digitaler Medien im Fremdsprachenunterricht (z.B. mit Hilfe von SMART-Boards) zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die wachsende Nachfrage nach Schulungsangeboten dieser Art zu bedienen und den Kompetenz- und Wissenserwerb auf diesem Gebiet zu flexibilisieren und individualisieren. Für die Lehramtsstudierenden ergibt sich dadurch zugleich der Vorteil, die erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Medien auch auf ihre Erst- oder Zweitfächer zu übertragen.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Lehre" im Wintersemester 2017/18 durch Mittel des BMBF-Projekts "Übergänge" (FKZ: 01PL1603) gefördert.