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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Lehrende im Wintersemester 2019/2020

Thomas Christian Bächle

 

Michael Jakob

Prof. Dr. Thomas Christian Bächle ist seit April 2019 Gastprofessor am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet zudem das Forschungsprogramm »Digitale Gesellschaft« am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Studium der Medienwissenschaft, Amerikanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Bonn und Aberdeen (Schottland), MA in Digital Media (Goldsmiths College, University of London), Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Bonn. Die Dissertationsschrift mit dem Titel »Mythos Algorithmus– Die Fabrikation des computerisierbaren Menschen« wurde 2014 publiziert (Wiesbaden: Springer VS).
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Zusammenhänge zwischen Körper, Identität und Technologie, Mensch/ Maschine-Interaktion und Interfaces, Robotik, Simulation, Gesundheit und Digitalisierung sowie Techniken und Praktiken der Überwachung. 2016 ist die Monographie »Digitales Wissen, Daten und Überwachung zur Einführung« (Hamburg: Junius) erschienen. Der von ihm mitherausgegebene Band »Die Maschine: Freund oder Feind. Mensch und Technologie im digitalen Zeitalter« (Wiesbaden: Springer VS) wurde 2019 veröffentlicht.


Prof. Dr. Thomas Christian Bächle bietet die Seminare Künstliche Intelligenz - Autnonome Maschinen?, eHealth - Zur Digitalisierung von Gesundheit und Krankheit sowie den Workshop (v)logging, tracking, sharing - technische, soziale und ästhetische Aspekte mobiler Medien und Nutzungskulturen an.

 

Dr. Michael Jakob hat Physik, Volkswirtschaft und International Beziehungen an der Technischen Universität München, der Universität St. Gallen sowie dem Graduate Institute for International Studies in Genf studiert. Seine Promotion in Umweltökonomie, welche am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung entstand, untersucht die Rolle von Schwellen- und Entwicklungsländern im globalen Klimaschutzregime. Aktuell forscht er am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin zu der Frage, wie Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung in Einklang gebracht werden kann. In den letzten Jahren hat er dazu zahlreiche Beiträge in in begutachteten Fachzeitschriften, als Buchkapitel, Zeitungsartikel und Meinungs¬beiträge publiziert. Ebenfalls hat er zu dem fünften Sachstandsbericht sowie dem Sonderbericht zu erneuerbaren Energien des Weltklimarates IPCC beigetragen und die Bundesregierung, die EU, die Weltbank und den WWF beraten. Gemeinsam mit Herrn Prof. Edenhofer hat er das beliebte populärwissenschaftliche Buch »Klimapolitik. Ziele, Konflikte, Lösungen« in der Reihe Wissen des C.H. Beck Verlags geschrieben. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Improvisations-Theater und hat u.a. das ‚Summer-Intensive‘ des renommierten iO Theater in Chicago absolviert.


Dr. Michael Jakob bietet das Seminar Kooperation, Konflikte und globale Umweltprobleme an.

Rebecca Kahn

 

Florian Kräutli

Dr. Rebecca Kahn is a digital humanities researcher whose research focusses on the digitisation of cultural heritage in museums and archives. Her PhD (2017, King's College, London) explored the ways in which the digital collections of the British Museum replicated and mirrored certain aspects of the Museum's offline identity. Since then, she has continued to explore museum and archival collections in Berlin and Johannesburg, South Africa. Since 2017 she has worked as Director of Collections for the Pelagios Network, a linked open data project which seeks to connect historical sources online via their shared reference to places. This has led to a love of old maps that she didn't know she had.
She is currently based at the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society in Berlin.

 

Dr. Rebecca Kahn bietet das Seminar Here Be Monsters: Mapping Knowledge, from Flat Earth to Street View an.

 

Florian Kräutli is based at the Max Planck Institute for the History of Science in Berlin where he coordinates the digital aspects of research projects and the digital strategy of the institute. His own research revolves around digital tools for knowledge production in the humanities, specialising in data visualisation and data modelling. His PhD, completed at the Royal College of Art, London, is concerned with knowledge discovery in digital collections through timeline visualisation methods. Previously, Florian completed an MSc in Cognitive Computing at Goldsmiths, University of London, focussing on philosophy of perception and artificial intelligence, and originally trained as a designer at the Design Academy Eindhoven (NL).

 

Florian Kräutli bietet das Seminar What Machine's Can't Learn an.

Sarah Elena Link

 

Felix Sattler

Sarah Elena Link ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik und arbeitet dort an der »Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland«. Sie hat Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft und Ethnologie in Berlin und Stockholm studiert und u.a. am Jüdischen Museum Berlin sowie am Deutschen Historischen Museum gearbeitet.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Koordinierungsstelle beschäftigt sie sich mit Sammlungen in der Lehre sowie mit Provenienzforschung in universitären Sammlungen; aktuell arbeitet sie insbesondere zu ethischen Fragen im Umgang mit Sammlungen an Universitäten.

 

Sarah Elena Link bietet das Seminar Spuren des Subjekts: Provenienzforschung zu menschlichen Überresten und sensiblen Sammlungen an.

 

Felix Sattler ist Mitarbeiter am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik. Er studierte Medienkultur und Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und Fotografie am College of Fine Arts, Sydney. Seit 18 Jahren entwirft er Ausstellungen und betreibt angewandte museologische Forschung. Von 2007 bis 2013 war er künstlerischer Mitarbeiter an der Bauhaus Universität Weimar, Media Art & Design, wo er ein Curriculum für »Praxis der Sammlung & Ästhetische Wissensgeschichte« entwickelte.  Seit 2013 leitet er als Kurator das Tieranatomische Theater (TA T) der Humboldt-Universität, ein Labor für kuratorische Praktiken und Bühne für experimentelle Darstellungsformen.

Ausgewählte Ausstellungen:
»Diatomeen - Formensinn« (Evolutionsbiologie und Designgeschichte einzelliger Algen, Phyletisches Museum Jena, 2009), »Mehr von Weniger! Die Sehnsucht nach Einfachheit und die Lust am Überfluss« (Vögele Kultur Zentrum, 2015), »Repliken Wissen. Eine Archäologie vervielfältigter Vergangenheit« (mit Anna Simandiraki-Grimshaw, Tieranatomisches Theater, 2017), »The Dead, as far as [   ] can remember« (Wissen und Kontroversen über koloniale Gewalt, antikolonialen Widerstand, menschliche Überreste und Objekte aus ehemaligen Kolonien, Tieranatomisches Theater, 2018).

 

Felix Sattler bietet das Seminar Das Sammlungsschaufenster: Transversales Kuratieren an.