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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Lehrende im Sommersemester 2015

Silvia Donzelli

 

Markus Dressel

Silvia Donzelli hat Philosophie und Kunstgeschichte an der Università Statale Mailand und an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Seit 2005 ist sie als Kursleiterin in der Erwachsenenbildung tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die normativen Aspekte der aktuellen ethischen Debatten, insbesondere zu Kriegsinterventionen, Ethik der Migration und Tierethik. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen weiterhin Wahrnehmungstheorien in ihrer geschichtlich-theoretischen Entwicklung, die Kunst der italienischen Renaissance im Spiegel der gesellschaftlichen Machtstrukturen, afrikanische Philosophie, Philosophie der Antike und die Anfänge der Kinematographie.

 

Silvia Donzelli lehrte zusammen mit Carina Pape das Seminar Sinnliche Erfahrung, Wissen und Illusion.

 

Markus Dressel arbeitet in der Pressestelle des Hamburger Exzellenzclusters "Integrated Climate System Analysis and Prediction" und als freier Autor. Er studierte Philosophie, Soziologie und Geschichte an der Technischen Universität und der Humboldt-Universität Berlin. Während seines Studiums leitete er Projekttutorien und lehrbegleitende Seminare. Daneben war er studentischer Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Sozialphilosophie und Sozialpsychologie der Humboldt-Universität und arbeitete in der Redaktion mehrerer Zeitschriften. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der politischen Theorie, der Philosophie des Geistes und der Wissenschaftstheorie.

Markus Dressel bot gemeinsam mit Jan-Philipp Kruse das Seminar Trügerisches Wissen, wissender Betrug an.

Christian Kassung

 

Jan-Philipp Kruse

Prof. Dr. Christian Kassung ist seit 2006 Professor für Kulturtechniken und Wissensgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er wurde nach seinem Studium der Germanistik und Physik 1999 mit einer Dissertation über Robert Musils Roman »Der Mann ohne Eigenschaften« im Diskurs der modernen Physik an der Universität zu Köln promoviert. Mit einer Arbeit über die Wissensgeschichte des Pendels habilitierte er sich 2007 für das Fach Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Kassung ist Mitglied am »Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik«, seit 2009 Mitglied der Beratungsgremien der Humboldt-Universität zur Exzellenzinitiative sowie Vorstandsmitglied und Principal Investigator im Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung«. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem Wissens- und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften, v. a. der Physik, die Geschichte und Praxis technischer Medien sowie Literatur- und Kulturtheorie diskursanalytisch.

 

Prof. Dr. Christian Kassung bot das Seminar Visualizing Physics an.

Internetpräsenz von Prof. Dr. Christian Kassung

 

Jan-Philipp Kruse studierte Philosophie, Kulturwissenschaft sowie Psychologie in Berlin, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Rechts- und Verfassungstheorie mit interdisziplinären Bezügen am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität Dresden und arbeitet u.a. zu konzeptionellen Fragen der Normativität und des Urteil(en)s, zu gesellschaftlichen Bedingungen von Recht und Politik und zu den Methoden Kritischer Theorie. Weitere Forschungsinteressen betreffen den Themenkomplex „Vernunft und Religion“ und das Spätwerk Jürgen Habermas‘.

 

Jan-Philipp Kruse bot gemeinsam mit Markus Dressel das Seminar Trügerisches Wissen, wissender Betrug an.

John Nyakatura

 

Carina Pape

Prof. Dr. John A. Nyakatura studierte Geographie und Biologie an der Friedrich-⁠Schiller-⁠Universität in Jena. Nach dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien hat er am Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie in Jena über ein funktionsmorphologisches Thema zur Evolution von Faultieren promoviert. Sein aktuelles Forschungsthema sind  Struktur-⁠Funktionszusammenhänge des Bewegungsapparates und deren Veränderungen im Laufe der Evolution der Wirbeltiere, wobei er mit Paläontolog_innen und Ingenieur_innen (bioinspirierte Robotik) zusammenarbeitet. Im Rahmen der Brücken-⁠Juniorprofessur an der HU wird er die funktionelle Morphologie nun auch aus bildwissenschaftlicher Perspektive untersuchen. Insbesondere interessiert ihn, wie morphologische Abbildungen genutzt wurden und werden, um Wissen zu erzeugen und zu verbreiten und wie Abstraktionen in Darstellungen komplexer Funktionsweisen (bspw. Bewegungen in Gelenken) genutzt werden. Er erprobt derzeit auch Möglichkeiten, interaktive Animationen für virtuelle Experimente zu nutzen.

 

Prof. Dr. John A. Nyakatura bot gemeinsam mit Felix Sattler das Seminar Ursaurier—eine Ausstellung zwischen »Science« und »Fiction«. I: Konzeption an.

 

Dr. Carina Pape studierte in Freiburg und Berlin und legte das Staatsexamen für die Fächer Deutsch und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin ab. Dort promovierte sie 2014 über das Frühwerk des russischen Philosophen Michail M. Bachtin. Sie lehrte an einer Berliner Gesamtschule, war in der Erwachsenenbildung tätig und gab Seminare während der Religionsphilosophischen Schulprojektwochen Berlin-Brandenburg. Seit 2011 ist sie Leiterin des russisch-deutschen Nachwuchsforschungskreises am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität und hat mehrere interdisziplinäre Konferenzen, Diskussionen und Workshops organisiert und geleitet. Historische Forschungsinteressen sind die Aufklärung und die Philosophie Kants sowie das 20. Jahrhundert, hier insbesondere die Phänomenologie und russische Philosophie, systematische Schwerpunkte liegen im Bereich von Wertediskursen und Genderaspekten.

 

Dr. Carina Pape und Silvia Donzelli lehrten im gemeinsam das Seminar Sinnliche Erfahrung, Wissen und Illusion.

Katja Rothe

 

Felix Sattler

Prof. Dr. Katja Rothe studierte Psychologie, Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie promovierte im DFG-Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur Wissensgeschichte des europäischen Radios. Nach der Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten in Wien, Basel und Berlin wurde sie 2011 zur Juniorprofessorin an der Universität der Künste Berlin ernannt.  Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte des praktischen Wissens / Praxeologie; Körper-, Selbst- und Medientechniken, Wissenschaftsgeschichte (v.a. Sozialpsychologie, Therapiewissenschaften, Arbeitswissenschaft), Geschlecht und Wissen, Kultur- und Wissensgeschichte des ökologischen Denkens, Digital Humanities. Weitere Informationen auf der Homepage www.rothespraxis.de

 

Die Gastprofessur von Prof. Dr. Katja Rothe umfasste die Vorlesung Umwelt, Medium, Milieu. Zur Wissen(schaft)sgeschichte des ökologischen Denkens, die Seminare, Das Anthropozän, Umwelt – Künste, Walden. Der Wald als Wissensfigur sowie den Workshop Caring und Sharing: Werkstattgespräche zu den Dingen von Belang.

 

Felix Sattler ist Mitarbeiter am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik und seit 2013 Kurator für das Tieranatomische Theater der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Medienkultur und Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und Fotografie am College of Fine Arts, Sydney. Seit 2002 entwickelt er Ausstellungen und ästhetische Praktiken mit Objekten und Narrativen von Natur und Kultur. Als künstlerischer Mitarbeiter war er von 2007 bis 2013 an der Bauhaus-Universität Weimar an der Professur von Christine Hill mit den Schwerpunkten »Szenographien des Wissens« und »Praxis der Sammlung / ästhetische Epistemologie« tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Research in Display, Praxis der Sammlung und Ästhetische Wissensgeschichte.

 

Felix Sattler bot im SoSe 2015 gemeinsam mit Prof. Dr. John A. Nyakatura das Seminar Ursaurier—eine Ausstellung zwischen »Science« und »Fiction«. I: Konzeption an.