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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Lehrende im Sommersemester 2017

Sarah K. Becker

 

Eugenio Bertozzi

Sarah K. Becker ist Kultur-, Kunst- und Medienwissenschaftlerin und Gestalterin. Sie studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Accademia di Belle Arti di Brera Mailand. Am Ausstellungshaus der HU, dem Tieranatomischen Theater, realisierte sie in den letzten vier Jahren verschiedene experimentelle Ausstellungsformate mit sowohl kuratorischer als auch gestalterischer Verantwortung.

 

Gemeinsam mit Mona Wischhoff bot Sarah K. Becker das Seminar Experimentelle Ausstellungspraxis: Robert Koch in fünf Objekten an.

 

Dr. Eugenio Bertozzi is currently a Scholar in Residence at the Research Institute for the History of Science and Technology of the Deutsches Museum in Munich and Adjunct Professor for the history of physics at the University of Bologna where he earned in PhD in 2010. In 2015/2016 he has been a research fellow of the Alexander Von Humboldt Foundation at the Europa-Universitaet in Flensburg.

His research focuses on the study of historical artefacts of physics, particularly instruments which provide a visualization of the radioactive emission and particle interactions. He is studying how these instruments, by providing an overall view of the micro-world phenomena portrayed in a picture, shaped the way in which modern physics is taught at school and is presented to the general public during the 20th Century. At the same time, he is focussing on how these artefacts imposed to consider the issue of quality of particle images and design strategies for its improvement as a »research topic in its own right« and transformed it into an essential factor for the pursuit of new knowledge in particles physics research.

Dr. Eugenio Bertozzi bot das Seminar The names of the Giants: capturing diversity of knowledge by watching in the belly of a bubble chamber an.

Sebastian Döring

 

Jochen Hennig

Sebastian Döring ist Berliner Kultur- und Medienwissenschaftler (Kulturtechniken und Medienarchäologie). Er konzipiert und inszeniert seit zehn Jahren Wissenschafts- und Medientheater (Burlington House London 2016, WKV Stuttgart 2015, transmediale Berlin 2013/2014, ZKM Karlsruhe 2012). Er ist Mitherausgeber der Gesammelten Schriften Friedrich Kittlers (Abteilung III/Schaltungen, Fink Verlag, München). Derzeit forscht er zur Epistemologie von Konstruktionsbaukästen (Promotionsprojekt HU Berlin).

 

Sebastian Döring bot das Seminar Kulturtechnik be-greifen: Epistemische Dinge mit fischertechnik an.

 

Dr. Jochen Hennig studierte Physik in Münster, Edinburgh, Granada und Oldenburg und promovierte im Bereich von Wissenschafts- und Bildgeschichte zu naturwissenschaftlichen Bildpraktiken. Er war bereits in verschiedenen Kontexten als Kurator tätig und ist seit 2011 Sammlungsbeauftragter des Präsidiums der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen wissenschaftlichen Interessen zählen Erinnerungskulturen und wissenschaftliche Sammlungen, Ausstellungen als Wissensanordnungen sowie Wissensbilder.

 

Dr. Jochen Hennig bot das Seminar Schwierige Dinge an.

Christian Stein

 

Mona Wischhoff

Prof. Dr. Christian Stein hat Germanistik und Informatik studiert und über Leitmotivik und Topologie des Subjekts bei Arno Schmidt promoviert.

Noch zu Schulzeiten baute er einSoftwareentwicklungsunternehmen auf und beschäftigte sich im Rahmen dessen primär mit Modellierungsfragen und Anwenderfreundlichkeit. Während der Promotion initiierte und leitete er das interdisziplinäre Terminologie- und Ontologie-Projekt iglos (»intelligentes Glossar«) in den Ingenieurwissenschaften. Heute arbeitet er in der Schwerpunktleitung des Schwerpunkts »Architekturen des Wissens« im Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung« und auf Projektebene in den interdisziplinären Projekten gamelab.berlin, ID+Lab und Em•pa•thy. Er ist Zentrumsratsmitglied des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und Mitglied der Jungen Akademie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen einerseits in den Bereichen Wissensmanagement, Semantic Web sowie Sprachphilosophie, und andererseits in den Game Studies, Virtual Reality and datengetriebener Forschung. Übergeordnet befasst er sich mit Fragen zur Wirkweise und Modellierung von Interdisziplinarität selbst. Durch viele und vielfältige Kontakte und Projekte mit verschiedensten Disziplinen steht die Gestaltung funktionierender interdisziplinärer Kommunikation dabei im Zentrum seines Interesses.

 

Prof. Dr. Christian Stein bot die Vorlesung Schnittstellen, die Seminare Das Versprechen der Versprachlichung: Kommunikation zwischen künstlichen und natürlichen Sprachen, Der Algorithmus als Forscher: Unsichtbare Agenten und neue Sichtbarkeiten im Datenraum, Jenseits der Virtualität: Virtual Reality als neues Medium und den Workshop Schnittstellen an.

 

Mona Wischhoff studierte Kulturwissenschaft, Angewandte Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Leuphana Universität in Lüneburg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt forschte sie zu einer historischen, universitären Sammlung – der »Gurltsche Missbildungssammlung« – und entwickelte hierzu die experimentelle Ausstellung »GRRLT. Abseits der Norm.« (16. Dezember bis 30. November 2017 im Tieranatomischen Theater). Seit 2016 absolviert sie ein Volontariat im Museum Barberini in Potsdam.

 

Gemeinsam mit Sarah K. Becker bot Mona Wischhoff das Seminar Experimentelle Ausstellungspraxis: Robert Koch in fünf Objekten an.