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Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Lehrende im Sommersemester 2020

Julia Bärnighausen

 

Elsbeth Bösl

Julia Bärnighausen studierte Kunst- und Bildgeschichte und Geschichte in Berlin und London. Sie ist Doktorandin am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotionsstipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst und Empfängerin des Getty Library Research Grant 2020.

Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt »Foto-Objekte« am Kunsthistorischen Institut in FlorenzMax-Planck-Institut und Ausstellungsorganisatorin sowie Archivleiterin in der Alfred Ehrhardt Stiftung.

Zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen die Geschichte der Fotografie, Archive und Sammlungen sowie Kunstmarktforschung.

 

 

 

Julia Bärnighausen bietet im SoSe 2020 gemeinsam mit Sophia Gräfe das Seminar »Bilder der Natur« - Einblicke in das Bildarchiv des Museum für Naturkunde an.

 

Prof. Dr. Elsbeth Bösl studierte Geschichte und Archäologie. Sie promovierte 2003 an der LMU München mit einer Studie über die Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland. In ihrer Post-Doc-Phase an der TU München widmete sie sich vor allem Aspekten von Diversität in der Technikgeschichte, besonders den Kategorien Gender und Disability.

In ihrer 2017 erschienenen Habilitationsschrift untersucht sie aus der Perspektive der Wissenschaftsgeschichte die Entstehung der interdisziplinären aDNA-Forschung. Seit 2017 ist sie Privatdozentin an der Universität der Bundeswehr München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Wissenschaften und der Technik, Geschlechtergeschichte und Disability History.

 

 

 

Prof. Dr. Elsbeth Bösl bietet im SoSe 2020 die Vorlesung Kooperationen, Konflikte, Konkurrenzen: Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert, die Seminare Pest! Der »schwarze Tod« in überfachlicher Perspektive sowie Interdisziplinäre Erkundungen von Gender und Disability von der Urgeschichte bis ins Mittelalter und gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Feuchter den Workshop »Interdisziplinär erschlossene Vergangenheit im Museum: Wie vermittelt man Kooperationen zwischen historischen Kultur- und Naturwissenschaften an die Öffentlichkeit?« an.

Rafael Dernbach

 

Jörg Feuchter

Dr. Rafael Dernbach erforscht und kuratiert soziale und mediale Konstruktionen von Zukunft. Zuletzt hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Strategie und Inhalte an der Eröffung des Futuriums in Berlin mitgewirkt. Als Gates Scholar promovierte er an der University of Cambridge zu Antizipierendem Realismus und war Gastforscher an der Freien Universität Berlin und der Princeton University. Seine Essays und Interviews erschienen bei German Life and Letters, Zeit Online, ZDFinfo und Teknokultura und wurden im Haus der Kulturen der Welt Berlin und im Art Printing House Vilnius gezeigt.

 

 

 

Dr. Rafael Dernbach bietet im SoSe 2020 gemeinsam mit Jasmin Grimm das Seminar Curating Emerging Future an.

 

Prof. Dr. Jörg Feuchter ist im Sommersemester 2020 Gastprofessor am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Geschichte und Altgermanistik an der Freien Universität Berlin, promovierte 2006 in Mittelalterlicher Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist nach beruflichen Stationen in Berlin, Paris, Konstanz und Heidelberg seit 2016 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften tätig. Dort ist er Leiter der Arbeitsstelle »Regestenedition der Urkunden und Briefe Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)«. Zu seinen Interessen als Mediävist gehört die Herausforderung durch naturwissenschaftliche Disziplinen, besonders die Genetic History. Ferner beschäftigt er sich mit religiösen Minderheiten, mit politischer Repräsentation und mit interkulturellen Beziehungen in der Vormoderne. Nähere Informationen unter: bbaw.de/die-akademie/mitarbeiter/feuchter

 

 

 

Prof. Dr. Jörg Feuchter bietet im SoSe 2020 das Seminar Das Mittelalter im Genlabor. Die Quelle DNA und ihr interdisziplinäres Potential und gemeinsam mit Prof. Dr. Elbseth Bösl den Workshop »Interdisziplinär erschlossene Vergangenheit im Museum: Wie vermittelt man Kooperationen zwischen historischen Kultur- und Naturwissenschaften an die Öffentlichkeit?« an.

Sophia Gräfe

 

Jasmin Grimm

Sophia Gräfe Sophia Gräfe studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Weimar und Berlin. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Heisenbergprojektes »Transdisziplinäre Netzwerke des Medienwissens« an der Philipps-Universität Marburg. Zuvor war sie Mitglied des Forschungsschwerpunktes »Lebenswissen« des Leibniz-Zentrums für Kultur- und Literaturforschung in Berlin (2018–2019) sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (2015–2018) tätig. Derzeit arbeitet sie an einem Promotionsprojekt zur Kultur- und Wissensgeschichte des Verhaltens. In diesem Rahmen ist sie Gastwissenschaftlerin des Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Berlin.

 

 

 

Sophia Gräfe bietet im SoSe 2020 gemeinsam mit Julia Bärnighausen das Seminar »Bilder der Natur« - Einblicke in das Bildarchiv des Museum für Naturkunde an.

 

Jasmin Grimm entwickelt Programme an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und Technologie. Mit dem Hintergrund »Kommunikation in sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen« (M.A., Universität der Künste Berlin) entwickelt sie Konzepte für Ausstellungen, Festivals und Konferenzen. In ihrer kuratorischen Praxis wirft sie soziale und künstlerische Fragen auf, die Zukünfte imaginieren. Als Programmleitung entwickelte sie bereits Programme für Bitkom e.V., NRW-Forum, Retune Festival, TINCON teenage internetwork convention, Public Art Lab, die digitale düsseldorf. Sie ist zudem Mitbegründerin von Rosy DX, einem Studio für digitale Transformation.

 

 

 

Jasmin Grimm bietet im SoSe 2020 gemeinsam mit Nushin Yazdani das Seminar Data Justice - Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sowie gemeinsam mit Dr. Rafael Dernbach Curating Emerging Futures an.

Torsten Roeder

 

Malte Vogl

Dr. Torsten Roeder studierte Musikwissenschaft und Italienisch an den Universitäten in Hamburg, Rom und Berlin und wurde an der Universität Würzburg zum Dr. phil. promoviert. Sein Interesse an digitalen Medien führte ihn zunächst in den Bereich der Informatik und bald darauf in seinen aktuellen Aufgabenbereich der Digital Humanities, in dem er seit etwa einem Jahrzehnt tätig ist. Seine wissenschaftlichen Publikationen berühren neben den Berufs- und Ausbildungsfächern auch Editionswissenschaft, Graeco-Arabistik, Migrationsforschung, Visualisierungsmethodik und Computerspielekultur. Desweiteren ist er nebenberuflicher Chorleiter. In dem Seminar wird er seine interdisziplinären Arbeitserfahrungen einbringen und die Teilnehmerïnnen mit einem ganzheitlichen Blick an die Thematik heranführen.

 

 

 

Dr. Torsten Roeder bietet im SoSe 2020 das Seminar Gerastertes Wissen: Der Pixel in Kultur und Technik an.

 

Dr. Malte Vogl is working as a research software engineer at the Max Planck Institute for the History of Science, currently focused on the History of the Max Planck Society project. His research aims at exploring the evolution of knowledge through means of network analysis in various sub-projects, e.g. in the Sphaera project on early modern cosmology. Previous work in digital humanities included conceptualizing and building a research infrastructure for digital interactive publications and various collaborative projects, e.g. on medieval scientific diagrams, 3D scans of roman columns, or visualizations of geographical data. He pursued his PhD in theoretical physics at the TU Berlin and the University of Nairobi and worked as a postdoc in the Max Planck Institute for the Physics of Complex Systems in Dresden. In 2015 he shifted gears and became a freelance software developer, which led to his current love with digital humanities.

 

 

 

Dr. Malte Vogl bietet im SoSe 2020 das Seminar Books as knowledge reservoirs - From critical distant reading to networks of ideas an.

Nushin Yazdani

   

Nushin Isabelle Yazdani ist Interaktions- und Transformationsdesignerin, Künstlerin und KI Researcherin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Zusammenhängen zwischen Technologie und sozialer Gerechtigkeit, KI und Diskriminierung – aus einer intersektionalen, feministischen Perspektive.

Im Education Innovation Lab arbeitet Nushin an der Transformation des Bildungssystems und der Entwicklung innovativer Lernmethoden. Sie ist Dozentin, z.B. an der Fachhochschule Potsdam, Mitglied im Design Justice Network und kuratiert und organisiert Community-Events an der Schnittstelle von Technologie, Kunst und Design.

 

 

 

Nushin Yazdani bietet im SoSe 2020 gemeinsam mit Jasmin Grimm das Seminar Data Justice - Künstliche Intelligenz und Digitalisierung an.