Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - bologna.lab - Neue Lehre. Neues Lernen

Lehrende im Wintersemester 2017/2018

Kathrin Mira Amelung

 

Jochen Hennig

Kathrin Mira Amelung ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Morphologie und Formengeschichte des Exzellenzclusters Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität Berlin. Sie ist sowohl studierte Medien- und Kulturwissenschaftlerin als auch Dipl. Illustratorin mit mehrjähriger Berufserfahrung. 2014 schloss sie ihr Studium der Medienkultur an der Bauhaus-Universität mit Auszeichnung ab.
Im Zentrum ihrer Forschungen in der AG stehen besonders die Bedingungen, Grenzen und Möglichkeiten eines eigenständigen Erkenntnisgewinns durch wissenschaftliche Bilder / Illustrationen, innerhalb der naturwissenschaftlichen (Labor)Praxis der Morphologie. Diesem Themenkomplex nähert sie sich aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kultur- und Medienwissenschaft, Bildwissenschaft, aber auch Philosophie und Wissenschaftsgeschichte.
Seit 2015 ist Kathrin Mira Amelung assoziiertes Mitglied in dem von Horst Bredekamp und Jürgen Trabant geleiteten Projekt »Bildakt und Körperwissen« an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist ebenfalls assoziiertes Mitglied am Kompetenzzentrum Medienanthropologie (KOMA) der Bauhaus-Universität Weimar.


Kathrin Mira Amelung bot gemeinsam mit Prof. Dr. John A. Nyakatura das Seminar Fiktonale Evidenz? Zur epistemischen Funktion von Fiktionen in der Biologie am Beispiel der Morphologie an.

 

Dr. Jochen Hennig studierte Physik in Münster, Edinburgh, Granada und Oldenburg und promovierte im Bereich von Wissenschafts- und Bildgeschichte zu naturwissenschaftlichen Bildpraktiken. Er war bereits in verschiedenen Kontexten als Kurator tätig und ist seit 2011 Sammlungsbeauftragter des Präsidiums der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen wissenschaftlichen Interessen zählen Erinnerungskulturen und wissenschaftliche Sammlungen, Ausstellungen als Wissensanordnungen sowie Wissensbilder.


Dr. Jochen Hennig bot das Seminar Sammlungen an der Humboldt-Universität. Theorien und Fallstudien an.

Stephanie Neuner

 

John A. Nyakatura

Dr. Stephanie Neuner ist Historikerin mit dem Schwerpunkt Medizin- und Wissenschaftsgeschichte und beschäftigt sich insbesondere mit der Wissensgeschichte wissenschaftlicher Sammlungen. Sie hat langjährige Erfahrung in der musealen Ausstellungs-und Sammlungsarbeit; als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie etwa am Deutschen Hygiene-Museum Dresden und dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité tätig. Sie arbeitet derzeit an einem von der Max-Planck-Gesellschaft geförderten Forschungsprojekt zur Provenienz von Gehirnpräparaten aus der Zeit des Nationalsozialismus und deren Geschichte nach 1945.

 

Dr. Stephanie Neuner bot das Seminar Der Mensch als Objekt: Eine Wissensgeschichte menschlicher Überreste in Sammlungen und Ausstellungen, ca. 1600 bis heute an.

 

Prof. Dr. John A. Nyakatura studierte Geographie und Biologie an der Friedrich-⁠Schiller-⁠Universität in Jena. Nach dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien hat er am Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie in Jena über ein funktionsmorphologisches Thema zur Evolution von Faultieren promoviert. Sein aktuelles Forschungsthema sind  Struktur-⁠Funktionszusammenhänge des Bewegungsapparates und deren Veränderungen im Laufe der Evolution der Wirbeltiere, wobei er mit Paläontolog_innen und Ingenieur_innen (bioinspirierte Robotik) zusammenarbeitet. Im Rahmen der Brücken-⁠Juniorprofessur an der HU wird er die funktionelle Morphologie nun auch aus bildwissenschaftlicher Perspektive untersuchen. Insbesondere interessiert ihn, wie morphologische Abbildungen genutzt wurden und werden, um Wissen zu erzeugen und zu verbreiten und wie Abstraktionen in Darstellungen komplexer Funktionsweisen (bspw. Bewegungen in Gelenken) genutzt werden. Er erprobt derzeit auch Möglichkeiten, interaktive Animationen für virtuelle Experimente zu nutzen.

 

Prof. Dr. John A. Nyakatura bot gemeinsam mit Kathrin Mira Amelung das Seminar Fiktonale Evidenz? Zur epistemischen Funktion von Fiktionen in der Biologie am Beispiel der Morphologie an.

Alan Prohm

 

Brenda Spiesbach

Dr. Alan Prohm is a Berlin-based artist, theorist and educator, working interdisciplinarily in the fields of speculative art, intermedial pedagogy and digital communications design. His dissertation on 20th Century visual poetics (Stanford Comparative Literature 2004) sought to establish a reception theory of visual literary experience in terms of the perceptual and cognitive resources at the genre's disposal, in particular spatiality as a body-based semantics. The research involved original empirical tests for studying optical/cognitive reading behavior, and drew heavily on contemporary cognitive neuroscience for its theorizing of an intermedial, intermodal poetics. He has taught intermedial art theory and practice at the University of Art and Design Helsinki, the Estonian Academy of Art in Tallinn and most recently at the Technical University of Braunschweig, whose Institute of Architecture-related Art he helped develop from 2015-17 under the temporary professorship of Tomás Saraceno. Since 2009 he has worked as a concept designer developing digital tools and presentation formats, in particular for trade fair settings and exhibitions. Since 2015 he has been active for the Humboldt Forum, developing digital media for its interdisciplinary exhibitions, and coordinating the conception and implementation of digital systems for connecting its visitors with its contents.

 

Dr. Alan Prohm bot das Seminar Visualizing Mind: A Seminar on Speculative Graphics and Epistemology an.

 

Brenda Spiesbach studierte Neuere/Neueste Geschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Université de Provence. In ihrer Magisterarbeit widmete sie sich der Einschreibung eines historischen Narrativs am Beispiel der Preußen-Ausstellung, der Gründungsdebatte vom DHM und der Berliner Stadtplanung der 1980er- und 1990er-Jahre. Von 2015-2017 absolvierte sie ein wissenschaftliches Volontariat im Stadtmuseum Berlin mit den Schwerpunkten: Sonderausstellungen und Fotografische Sammlung. Aktuell erarbeitet sie mit den Kuratorinnen Miera | Bluche ein Dauerausstellungskonzept für das Heimatmuseum Müllrose.

 

Brenda Spiesbach bot gemeinsam mit Lotte Thaa das Seminar Das Afrika-Zimmer: Zum Umgang mit privaten Nachlässen der Kolonialzeit an.

Klaus Staubermann

 

Lotte Thaa

Dr. Klaus Staubermann ist Principal Curator, Wissenschaft und Technik, am Schottischen Nationalmuseum und lehrt Wissenschaftsgeschichte und -kommunikation an der University of Edinburgh. Bevor er in den Museumssektor wechselte, forschte er am Massachusetts Institute of Technology. Klaus Staubermann hat am Department for History and Philosophy of Science an der University of Cambridge promoviert. Sein Forschungsinteresse gilt den philosophischen, historischen, sozialen und technischen Fragen der visuellen Wahrnehmung, des Sehens und Beobachtens und der optischen Instrumente.

 

Dr. Klaus Staubermann bot das Seminar Teleskope: Instrumentelles Beobachten zwischen Handwerk, Kunst und Wissenschaft an.

 

Lotte Thaa studierte Sozialwissenschaften und Geschichte, beides an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der University of California Irvine und in Paris. In den letzten Jahren war sie an zwei Ausstellungen beteiligt, die im Tieranatomischen Theater Berlin und im Phyletischen Museum Jena gezeigt wurden. Sie beschäftigte sich in den letzten Jahren u.a. mit der Wiedervereinigung der Berliner Museen und Sammlungen in den Neunzigern, der Geschichte historischer Ausstellungen in der BRD und mit deutscher Geschichtspolitik anhand des Freiheits- und Einheitsdenkmals.

 

Lotte Thaa bot gemeinsam mit Brenda Spiesbach das Seminar Das Afrika-Zimmer: Zum Umgang mit privaten Nachlässen der Kolonialzeit an.

Andreas Wolfsteiner

 

 

Prof. Dr. Andreas Wolfsteiner wurde 2008 im Rahmen des Graduiertenkollegs »Körper-Inszenierungen« mit einer Untersuchung zur Geschichte und Theorie von Interfaces promoviert, die aus der Arbeit am Sonderforschungsbereich »Kulturen des Performativen« an der Freien Universität Berlin hervorging (Der formatierte Körper, Kadmos Verlag 2011). Es folgten Tätigkeiten unter anderem als Postdoc des Internationalen Graduiertenkollegs »InterArt« (Berlin, Kopenhagen, London) und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theater, Medien und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim, wo im Jahr 2015 die Habilitation zu »Sichtbarkeitsmaschinen. Zum Umgang mit Szenarien« erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Jahr 2016 folgte ein Forschungsaufenthalt am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C. zum Thema »Cold War Gaming«. Im Sommersemester 2016 und im Wintersemester 2016/17 vertrat er am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin die Professur von Helmar Schramm. Der Fokus lag hier auf der Verbindung von Medien, Theater und anderen Künsten. Darüber hinaus ist er als freier Dramaturg und Kurator für Audio-, Video- und Performance-Projekte tätig – wie zuletzt für das Programm »Immersion« am Haus der Berliner Festspiele. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte und Theorie von Szenarien, der Mediengeschichte des Kalten Krieges, der Performativitäts- und Handlungstheorie, der Verbindung von Praxeologie, Medialität und Theatralität, der informatischen Praxis von Aufführungen sowie Fragen der experimentellen Inszenierung und Modellierung von Wissen.

 

Prof. Dr. Andreas Wolfsteiner bot die Vorlesung Wissensmodelle. Gestaltetes ›Know-How‹, die Seminare Szenariomodelle. Zum Entwurf von ZukünftenSpielmodelle. Schemata und Strukturen in ›Games‹ und ›Plays‹Datenmodelle. Programmieren in der Entwicklungsumgebung ›processing‹ und den Workshop Formatmodelle. Normierung, Regulierung und Standardisierung an.